| "A Schiewesch" | |
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Das Museum ist nachmittags geöffnet von Ostern bis Anfang November. (von 14:00 bis 18:00 Uhr 17:00 Uhr Letztes Ticket) Besichtigungen morgens und außerhalb der Saison für Gruppen möglich. Bitte anmelden. |
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ist vornehmlich auf die Dorfkultur nach 1725 ausgerichtet |
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L Lageplan aus der Kadasteraufzeichnung von 1820 |
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| "A Schiewesch" |
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ersten Teiles, (Scheune mit untergebautem Schafstall) liegt im 15ten
Jahrhundert. - Das damalige
Gebäude diente nur als Schäferei: - Im lokalen Luxemburger Platt als "Schiefricht"
bezeichnet. Da diese Schäferei etwas in einen Hügel hinein
gebaut war, konnte die überlagerte Scheunentenne leicht über diesen Hügel
mit Erntegütern gefüllt werden. Sowie es allerorts eine Brunnengasse gab, so hieß dieser kleine Ortsteil ganz einfach: "Op dër Schiefricht". Mit dieser Benennung war für jeden Einheimischen auch gleich eine Lokalisierung möglich, da zu dieser Zeit mehrere Schäfereien im Ort vorhanden waren. "Op dër Schiefricht" war um 1600 im Besitz eines -Clees- der aus dem "Hause Schul" aus Hüpperdingen stammte und im gegenüberliegenden Hause wohnte. |
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"OP dër Schiefricht" um 1600 |
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| Um1725 ging die "Schiefricht" infolge brüderlicher Erbteilung an den Jean Tousaint über, der dann in dieser Zeit ein Giebelhaus an die "Schiefricht" anbaute. Um seine Schafherde durchzufüttern übernahm er das Amt des Dorfschäfers, der als Entlohnung seine eigene Herde kostenlos über die Flur mitnehmen durfte. Sein Amt gab auch seinem Wohnhaus den Namen: "A Schiewesch", bei Schäfers. Dieser Name ist bis unsere heutige Zeit erhalten geblieben, zusammen mit der wertvollen, sehr eigenwilligen und einfachen Bausubstanz. | |
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"A Schiewesch" um 1725 |
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| 1910 wurden an der Giebelfront zwei Zimmer angebaut und mit der Verlegung der Haustür eine neue Straßenfront geschaffen. Kleinere Wirtschaftsgebäude an der Rückseite des Vorplatzes, sind nach der Ardennenoffensive, 1950 in der jetzigen Form vergrößert worden. | |
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"A Schiewesch" um 1910 |
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| Nur sehr wenige Dorfbewohner,
wohnten in herrschaftlichen Häusern oder auf Gutshöfen. somit gibt "A
Schiewesch eine lebendige Darstellung der Arbeite und Lebensgewohnheiten
seiner Bewohner aus drei Jahrhunderten wieder, Zugleich ist eine gute
Gesamtdarstellung ländlicher Kultur dem Besucher überliefert. Der Lebenshauch, von 11 Generationen ist in diesem Kulturerbe noch fühlbar und sichtbar wieder zu finden. Jeder Besucher, der mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen die zahlreichen Einzelräume betrachtet, wird leben unserer (und auch seiner) Vorfahren wieder entdecken. Allen Besuchern sei ein angenehmer Aufenthalt im Museum gewünscht, bitte lassen sie sich überraschen. |
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